Babys richtig fotografieren

Praktische und kreative Ideen für Babyfotos

Babys richtig fotografierenFotos von Babys und Kleinkindern gehören zu den beliebtesten Motiven bei den Familienfotos. Spontane Schnappschüsse oder sorgfältig arrangierte Studioaufnahmen – die Fotos der Kleinsten sind beliebt bei Eltern, Verwandten und Bekannten. Sie tauchen als digitale Schnappschüsse bei den Social Media Portalen im Internet auf, als Abzüge in der Fotosammlung und als Fotoserie in den Fotobüchern, die Hobbyfotografen und Profis in kurzer Zeit über das Internet bestellen können. Damit beim Fotografieren eines Babys das optimale Ergebnis entsteht, sind einige Regeln zu beachten. Das betrifft sowohl die fototechnischen Regeln wie auch den Umgang mit dem Baby.

Das Licht

Tageslicht oder ein dem Tageslicht vergleichbares Licht sollte für das Foto genutzt werden. Blitzlichter sind für arrangierte Fotos grundsätzlich keine gute Empfehlung. Für Babyfotos sind sie gar nicht geeignet. Fotografen verwenden Fotolampen mit dimmbarem Licht. Um Schlagschatten zu vermeiden, können die Fotolampen mit einem Diffusor aus Kunststoff oder Milchglas ausgestattet werden. Das erzeugt ein mildes aber helles Licht ohne harte Schattenkonturen. Mehrere Lichtquellen auf verschiedenen Seiten schaffen eine gleichmäßige Ausleuchtung. Als improvisierter Diffusor können weiße Stoffbahnen oder Laken verwendet werden. Manche Fotografen verwenden alte Regenschirme mit einer transparenten Bespannung aus Kunststoff, um das Fotolicht gleichmäßiger erscheinen zu lassen.

Die Kameraeinstellungen

Blende, Belichtungszeit und Entfernung spielen beim Babyfoto die gleiche wichtige Rolle, wie bei allen anderen Fotos auch. Bei Porträtaufnahmen sollten das Gesicht oder das Gesicht und der Körper des Babys das Motiv komplett ausfüllen. Falls die Kamera nicht über eine eingebaute Messelektronik verfügt, sollten die erforderlichen fotografischen Werte mit einem Belichtungsmesser ermittelt werden. Praktische Erfahrungen des Fotografen können ebenfalls helfen. Hochauflösende Digitalkameras oder gute analoge Kameras mit Film können durchaus gleichwertige Ergebnisse erzielen. Die Digitalkameras der neuesten Generation sind mit ihren enorm hohen Auflösungen den analogen Kameras überlegen. Beim Fotografieren mit solchen Kameras ist zu beachten, dass sie auch ungewollte Details erfassen können und im Bild wiedergeben. Eine Entfernung von 1 bis 3 Metern zum Baby Foto Star ermöglicht eine präzise Justierung des Bildausschnittes mit Tele- oder Weitwinkel Objektiv. Kleinbildkameras oder Taschenkameras sind für hochwertige Fotos weniger geeignet.

Das Motiv

Die meisten Babys können noch nicht sprechen und verstehen die besten Anweisungen über das Posen vor der Kamera nicht. Aus diesem Grund sind zwei Dinge wichtig: Wohlfühlatmosphäre schaffen und bespaßen. In einem gut beheizten, aber nicht zu warmen Raum mit ansprechendem Licht und dem richtigen Spielzeug gelingen die besten Fotos. Der Gesichtsausdruck des Babys beim Lachen, beim Spielen oder beim Toben ist das beste Motiv. Je besser die Laune, umso besser das Foto. Spontane Schnappschüsse, mitten in der Bewegung wirken natürlicher als gestellte Szenen. Auch Fotos mit anderen Kindern können bei spontanen Handlungen als Schnappschuss gemacht werden. Ein günstiger Augenblick ist, wenn alle Akteure in Richtung Kamera schauen oder sich gegenseitig anblicken. Ein direkter Blick in die Kameralinse ist nicht erforderlich, sondern eher schädlich für das Motiv. Wer für Babyfotos aus dem Haus geht, zum Beispiel zu Bekannten, Verwandten oder zu einem Fotografen, sollte die alltägliche Babyausstattung mitnehmen. Essen, Fläschchen, Kleidung, Spielzeug, Windeln sollten mindestens dabei sein, sonst könnte die Fotosession sich schnell in ein schreiendes Desaster verwandeln. Einige weitere praktische Tipps sind unter der Adresse http://aber-natuerlich.de/magazin/baby-und-kleinkind/tipps-fuer-gute-babyfotos.html zu finden.