Handlettering

Fotos mit Schriftzügen verzieren

Eigene Fotos machen und drucken lassen ist super persönlich, eignet sich perfekt als
Geschenk und zeugt von Kreativität. Es geht aber noch individueller – mit selbst
geschriebenen Schriftzügen.

Denn auch wenn Bilder mehr sagen als tausend Worte, die Kombination aus Bild und Schrift
verstärkt die Bedeutung noch weiter.

Das richtige Motiv finden

Um auf ein Foto zu schreiben, muss natürlich zuerst ein passendes Motiv gefunden werden.
Die Möglichkeiten sind dabei schier unendlich. Ich möchte hier dennoch ein paar
Anregungen geben, falls du noch keine Idee für ein passendes Motiv hast.

Um Schriften auf deinem Foto zu platzieren eignen sich besonders Bilder, bei denen es
Bereiche mit homogenen Farbbereichen gibt. Das einfachste Beispiel ist dabei wohl ein
blauer Himmel.

Auf ihm lässt es sich sehr gut mit weißer Schrift schreiben.

Auch Sand (Strand), Wiesen oder Wälder eignen sich perfekt als Hintergrund. Wichtig ist im
Endeffekt nur, dass der Hintergrund ruhig genug ist, um nicht von der Schrift im Vordergrund
abzulenken.

Denkbar sind auch Portait-Fotos mit starken Unschärfe im Hintergrund. Auch dort lässt es
sich besonders gut „Lettern“.

Sprüche und Schriftarten

Am einfachsten sind anlassbezogene Motive. Bei Fotos zu Weihnachten, zum Geburtstag
oder bei Einladungskarten ist es meist recht einfach, die richtigen Worte zu finden.
Für Motive ohne bestimmtes Thema eigenen sich Sprüche und Zitate aller art.

Auch Zeilen aus Songtexten eignen sich super für das Lettering auf Fotos. Ich überlege mir dabei häufig,
welche Zeilen mich im Moment bewegen oder was mir im Kopf blieb.

Habe ich absolut keine Ideen oder stecke in einem „Kreatief“ bediene ich mich
unterschiedlichen Kreativtechniken. Ich nutze zum Beispiel die morphologische Matrix oder
fertige einige Sketchnotes zu passenden Themen an.

Dazu suche ich mir ein passendes Motiv und schreibe die Zeilen anschließend auf das Foto.
Das direkte Lettering per Hand (auch Handlettering genannt) ist dabei die wohl persönlichste
Möglichkeit. Nebenbei macht es Spaß und hat etwas meditatives.

Alternativ lässt sich die Schrift auch direkt am Computer auf das Foto setzen (wie im
Beispiel). In den gängigen Bildbearbeitungsprogrammen ist das schnell gemacht.

Eine gute Anlaufstelle um passende Schriftarten zu finden ist zum Beispiel Google Fonts. Dort lässt
sich die Schrift-Sammlung nach Handschriften filtern. Außerdem hat man die Möglichkeit,
gewünschte Wörter bereits in allen verfügbaren Schriftarten anzuzeigen.

Ist der Favorit gefunden, kann man die Schrift einfach herunterladen und installieren.
Anschließend ist sie im Bildbearbeitungsprogramm verfügbar und die Schrift kann auf das
Foto gesetzt werden.

Der Vorteil hierbei ist die Möglichkeit das Bild immer wieder zu verändern und beliebig oft
ausdrucken zu können.

Ich persönlich kann mich für beide Varianten begeistern.

Handgeschriebene Karten sind sehr persönlich und haben immer das gewisse „Etwas“. Bei Einladungen hingegen ist der
Digitaldruck häufig einfacher und spart viel Zeit.

Und nun viel Spaß und Erfolg bei der Motiv-Suche und dem Beschriften!